Langfristige Projekte

Langfristige Projekte

Trachtenkammer

Ausstellung bei der 20-Jahr-Feier

Die Idee zur Inbetriebnahme einer sogenannten Trachtenkammer für die Aufbewahrung und den Verleih von Trachten kam von Hermann Wenter. Die Gemeinde stellte uns im Untergeschoss des Bürger- und Rathauses einen Raum zur Verfügung, welchen wir mit Schränken einrichteten. Gleich beim ersten Aufruf im Gemeindeblatt und in den Pfarrnachrichten erhielten wir von Privaten verschiedene alte Trachten, die nicht mehr getragen wurden. In der Folge konnten wir auch mit dem Verleih beginnen. Zu bemerken ist, dass wir keine Trachten kaufen, sondern nur Spenden annehmen. Wir kümmern uns um aber um die Ausbesserung kaputter Teile und die professionelle Reinigung aller Kleidungsstücke.

Die Leihgebühr für Einzelteile beträgt 5€ und für eine vollständige Tracht 15€. An Vereine verleihen wir kostenlos.
Möchten Sie uns Trachten/teile abgeben? Oder möchten Sie eine Tracht ausleihen? Kontaktieren Sie uns bitte, wir freuen uns!


Kirchenruine St. Laurentius und Lorenziacker

An der Straße zwischen Tschirland und Staben stehen die alte Kirchenruine zum Hl. Laurentius und Reste eines alten Wohnhauses.

Lorenziruine
Kirchenruine St. Laurentius

Die Reste des fast 1.000 Jahre alten Heiligtums werden vom Heimatpflegeverein Naturns-Plaus mit viel Liebe und Einsatz gepflegt.

Die dazugehörigen Felder werden von mehreren Vereinsmitgliedern nach traditionellen Verfahren bearbeitet. Inzwischen schon zur Tradition geworden ist der jähr­liche Kornschnitt mit dem Binden der Garben und dem „Hocken“ aufstellen. Nach dem Einbringen des Korns wird als Zweitfrucht Buchweizen angebaut, außerdem gedeihen auf dem Acker auch noch Kartoffeln und eine Weißweinrebe, die einen ganz besonderen Tropfen, den „Bronner“ liefert.

Kornhocken vor den Resten des alten Wohnhauses
Weißweinreben, die den „Bronner“ liefern

Runstermühle

Die Runstermühle nach der Sanierung

Die Runster Mühle liegt am Fuße des Naturnser Sonnenberges zwischen der Örtlichkeit „Stein“ und dem Lahnbach. Sie ist im Besitz der Familie Staffler vom „Runsthof“, die sich auf Initiative des Vereins sofort bereit erklärte, die vom Verfall bedrohte Mühle zu restaurieren und alle Spesen hierfür zu übernehmen.
Am Erntedanksonntag 2012 fand dann die feierliche Segnung der renovierten Mühle statt. Seither stoßen das Schaumahlen und die Führungen zur Runstermühle auf regen Zuspruch, vor allem bei den Gästen. 2019 wurde mit der Waldorfschule Meran das Projekt „Vom Korn zum Brot“ durchgeführt.

Die Mühle kann nach Absprache besichtigt werden. Kontaktieren Sie uns!


Schießstand Tabland

Der Schießstand wurde 1874 in der Zeit der k. u. k. Monarchie errichtet. Er war einst der einzige Schießstand von Meran bis Schluderns und diente bis 1916 als Übungsplatz für die Standschützen.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist schießstandausstellung-1024x459.jpg

Die Sanierung des Schießstandes erfolgte mit der Unterstützung des Landes, der Gemeinde und zahlreicher weiterer Förderer. Auch leisteten mehrere Vereinsmitglieder und Mitglieder der Schützenkompanie durch etliche hundert ehrenamtliche Arbeitsstunden einen erheblichen Beitrag.

Die Einweihung des sanierten Schießstandes fand am 10. August 2019 statt. Gleichzeitig wurde der neu errrichtete „Hinzelweg“ seiner Bestimmung übergeben und die restaurierte Fahne der Tablander Schützen gesegnet.

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Die Einweihung des Schießstandes

Der Schießstand ist eine der 15 Stationen des Hinzelweges und kann besichtigt werden. Im Schießstand befindet sich eine bleibende Ausstellung zur historischen Dokumentation des Tablander Schießstandes und des Schützenwesens in der k.u.k.-Zeit. Diese wurde vom Geschichtsforscher Michael Lochmann durch umfangreiche Recherchen im Landesarchiv Tirol erstellt.

Für Terminvereinbarungen zur Besichtigung kontaktieren Sie uns bitte!